Die Aktiven

Wir sind eine Gruppe von aktiven Studenten und Ehemaligen der hiesigen Hochschulen. Wir nennen uns nach der Region der Herkunft unserer ersten Mitglieder Starkenburger.

Stipendien von Ehemaligen

Dass das Studium Geld kostet können auch wir nicht ändern. Auch wenn unser Corpshaus preisgünstige Unterkünfte bietet, kostet Aktivität neben dem Studium Geld. Mindestens ein Anzug im Schrank, häufige Exkursionen... das kann ins Geld gehen.

Zum Examen hin macht sich ein leerer Geldbeutel schlecht. Wer dann jobben muss, der kann keine Spitzenleistung bringen.

Die Besten ihres Jahrgangs können deshalb auf die Unterstützung von Ehemaligen bauen.

Studienhilfe & Fortbildung

Nicht alles geht im Studium glatt. Wer einmal eine Prüfung vergeigt hat, der weiß, dass Versagensängste einen richtiggehend blockieren können. Die Angst ist aber nichts, was man bekämpfen muss. Sie macht eher deutlich, dass man an sich noch zu arbeiten hat.

Wir spornen uns an, bauen uns gegenseitig auf und vermögen in der Gruppe zu erkennen, wenn jemand an die Hand genommen werden muss.

Das ist Corpsbrüderlichkeit, obgleich es natürlich von vitalem Interesse ist, auch als Gruppe nicht zu scheitern.

Gemeinsam lernen

Als Einzelkämpfer kommen nur wenige im Studium weit. Besser geht es in kleinen Gruppen, die ein vitales Interesse haben, dass niemand strauchelt.

So helfen bei uns die Älteren den Erstsemestern, z.B.: Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, geben Skripte von Generation zu Generation weiter und haben ein offenes Ohr für alle Fragen.

Diese Hilfen beschränken wir nicht auf unsere Mitglieder. Vielmehr sehen wir das Corpshaus als ständigen Treffpunkt unserer Corpsbrüder und deren Kommilitonen, egal ob Mitglied einer Verbindung oder nicht.

Warum Starkenburgia?

Starkenburgia verband ursprünglich Studenten, die aus der Provinz Starkenburg ( heute Region Darmstadt ) stammten oder von der Bergstraße bei Heppenheim zum Studium nach Gießen kamen. Unsere Farben rot-weiß-gold sind an die hessischen Landesfarben angelehnt.

In Gießen widmeten sich damals viele dem Studium der Forstwissenschaften, der Tier- und Humanmedizin und der Jurisprudenz. Billigstes Studienfach war zeitweise "Hufbeschlag" und der Corpsdiener wurde zum Ab- und Antestieren (der heutigen Rückmeldung) zur Uni geschickt.

Das Corps

Das Corps entstand wie andere Verbindungen aus studentischen Orden gegen Ende des 18. Jahrhunderts und stellte zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit den Landsmannschaften den neuen Korporationstyp dar. Der Sinn des Corps ist das Corps, heißt es. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Corps vertraten gegenüber Bürgern und Hochschule die Interessen der Studenten und sorgten für preiswerte Unterkünfte. Zwei neue Bräuche führten sie ein: Band und Mütze, in dem Gedanken, dass ein gleichfarbiges, einigendes Band alle Brüder eines Bundes umschlingt.